{"id":595,"date":"2026-08-11T09:45:43","date_gmt":"2026-08-11T07:45:43","guid":{"rendered":"https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/?p=595"},"modified":"2026-08-11T09:45:43","modified_gmt":"2026-08-11T07:45:43","slug":"weniger-ist-oft-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/2026\/08\/11\/weniger-ist-oft-mehr\/","title":{"rendered":"Weniger ist oft mehr"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"765\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-765x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-596\" srcset=\"https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-765x1024.jpg 765w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-224x300.jpg 224w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-768x1029.jpg 768w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-1147x1536.jpg 1147w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-1529x2048.jpg 1529w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-1200x1607.jpg 1200w, https:\/\/karin-burschik.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/weniger-atmen-coloring-pages-woman-10396449-scaled.jpg 1911w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Dass weniger mehr sein kann, wei\u00dft du ja: Weniger essen \u2013 mehr Gesundheit; weniger Sachen und Termine \u2013 mehr Ruhe und Zufriedenheit; weniger virtuelle Kontakte \u2013 mehr menschliche N\u00e4he; weniger atmen \u2013 mehr Sauerstoff.<\/p>\n\n\n\n<p>Mooooment! Das mit dem Sauerstoff ist doch wohl ein Tippfehler, oder?!, magst du einwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nein. Hat sich nur noch nicht so rumgesprochen, dass die weitverbreitete und meist unbemerkte chronische Hyperventilation zu den unbeliebtesten Zivilisationskrankheiten beitr\u00e4gt, z. B. zu Asthma und Atemwegsinfekten, Bluthochdruck, Schmerzen, Entz\u00fcndungen und chronischer M\u00fcdigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptursache liegt in unserer modernen Lebensweise mit ihren zahlreichen Stressoren. Doch anders als unsere Vorfahren k\u00f6nnen wir, wenn wir w\u00fctend werden oder uns bedroht f\u00fchlen, den Stress selten wieder aufl\u00f6sen, indem wir k\u00e4mpfen oder wegrennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch hat sich der K\u00f6rper genau darauf vorbereitet und sozusagen auf Vorrat geatmet. Aber keinen Sauerstoff, wie viele meinen, denn die Sauerstoffs\u00e4ttigung des Blutes liegt bei normal gesunden Menschen konstant bei ca. 95 \u2013 98%. Daran \u00e4ndert sich auch nichts, wenn du ganz, ganz wenig atmest oder doppelt und dreimal so viel wie normal.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich dabei \u00e4ndert, ist der CO2-Gehalt im Blut. Der sinkt durch die Stressatmung, und infolgedessen zieht sich die glatte Muskulatur zusammen; zum Beispiel die des Darmes sowie der Blut- und Bronchialgef\u00e4\u00dfe. Au\u00dferdem bleibt der Sauerstoff fester an die roten Blutk\u00f6rperchen gebunden. So gelangt weniger davon ins Gewebe, wo er dringend gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider gew\u00f6hnt sich der K\u00f6rper daran und stellt im Laufe einer l\u00e4ngeren Stressphase seinen CO2-Thermostat dauerhaft niedriger. Mit den o. g. Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch, wenn du erst milde Symptome erf\u00e4hrst, k\u00f6nntest du eventuell zu viel atmen. Du merkst das, wenn du dich im Alltag ertappst, dass du \u00f6fter durch den Mund atmest oder in den Brustkorb, zum Seufzen oder Schnarchen neigst. Oder immer mal wieder das Gef\u00fchl hast, dass der K\u00f6rper nach Sauerstoff schreit und dann gern die Fenster \u00f6ffnest oder ganz tief atmest. Leider ist genau das kontraproduktiv, denn es sind die Zellen der Nerven, Muskeln, des Herzens usw., die nach Sauerstoff schreien. Und den bekommen sie nur, wenn du die Fenster wieder schlie\u00dft und weniger tief und schnell atmest.<\/p>\n\n\n\n<p>Abhilfe schaffen kannst du durch ein Atemtraining, bei dem du sehr sparsam durch die Nase und mit dem Zwerchfell einatmest \u2013 und entspannt wieder aus. Dabei darf ruhig ein kleiner Lufthunger entstehen, wenn das keinen Stress oder unerw\u00fcnschte Symptome ausl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls hilfreich sind Bewegung, Entspannung und Stressbew\u00e4ltigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen findest du zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.buteyko-deutschland.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass weniger mehr sein kann, wei\u00dft du ja: Weniger essen \u2013 mehr Gesundheit; weniger Sachen und Termine \u2013 mehr Ruhe und Zufriedenheit; weniger virtuelle Kontakte \u2013 mehr menschliche N\u00e4he; weniger atmen \u2013 mehr Sauerstoff. Mooooment! Das mit dem Sauerstoff ist doch wohl ein Tippfehler, oder?!, magst du einwenden. Aber nein. 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