Homo futurus

birth-399548_1920 für blogDie aktuelle Zeit des Umbruchs stellt viele Menschen vor die Entscheidung, in welche Richtung sie sich weiter entwickeln möchten – zum homo technikus oder zum homo spiritus.

Vor etwa 100.000 Jahren eroberte homo sapiens die Erde und bildete im Westen eine Kultur aus, die ihren Mitgliedern Sinn und Orientierung schenkte. Hierzu gehörte die Identifikation mit dem eigenen Geschlecht und damit verbundenen Rollen, mit Familie, Nation und Religion, mit Kunst und Kultur, einem Wirtschafts- und Sozial-, Rechts- und Politiksystem. Diese Stützen brechen in der westlichen Kultur immer mehr weg oder werden weggebrochen. So radikal, dass es oft keinen Weg zurück zum „Alten Normal“ mehr zu geben scheint.

Wie aber kann ein menschenwürdiges Neues Normal aussehen? Und wie können wir es entwickeln?

 

Pflanzen und Tiere haben kaum individuelle Freiheiten. Bei Menschen ist das anders. Innerhalb gewisser Grenzen können sie selbst entscheiden, in welche Richtung sie sich weiter entwickeln möchten.

Doch auf welcher Basis?

Künftige Möglichkeiten hängen stark von der gegenwärtigen Realität ab, von der Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“

Die in westlichen Gesellschaften seit Descartes herrschende Antwortet lautet: Der Mensch ist eine Maschine. Äußerst komplex zwar, und noch sind nicht alle Rädchen erforscht. Doch im Prinzip funktionieren Menschen wie Maschinen und sollten auch so behandelt werden. Folglich werden Knöpfe gedrückt, Substanzen eingebracht, Teile ausgewechselt. Und selbstverständlich wissen Maschinen nicht selbst, ob sie richtig funktionieren. Darum müssen sie ständig überwacht und kontrolliert werden.

Diesem Selbstbild entspricht das Weltbild des Materialismus, das in der gegenwärtigen Krise sehr eindrücklich inszeniert wird.

 

Homo technikus – ein Kind des Materialismus

 

Da werden Moleküle als zackenbewehrte Kügelchen dargestellt. Die fliegen nun durch die Luft und stürzen sich in die nächstbeste Nase, die sie finden können, dringen ein und machen den Nasenträger unweigerlich krank. Schützen können angeblich nur materielle Barrieren wie Abstand oder Maske, sowie Chemikalien und schließlich die gentechnische Veränderung des Menschen.

Dabei wird der Machbarkeitswahn, der sich anschickt, die Natur zu kontrollieren, auf die Spitze getrieben und entlarvt sich schlussendlich als hilflos und lächerlich, denn jedem, der die Statistiken analysiert und die Fallzahlen in Ländern mit und ohne Maßnahmen vergleich, springt sofort ins Auge: Diese Zahlen hängen in erster Linie von der Jahreszeit ab sowie  von der Teststrategie und politisch gewollten, finanziellen Anreizen, nicht aber von den Maßnahmen. Spricht er das aus, wird er mit einer moralischen Keule niedergestreckt oder in eine Schublade gesteckt, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema zu tun hat.

Emotional aufgeheizt wird die Debatte vor allem durch die planmäßig geschürte Angst vor dem Tod. Dafür, diesem auch nur eine einzige Sekunde abzuringen, erscheint kein Opfer zu groß, denn der Geist ist in diesem Mindset nur ein Sekret des Gehirns. Stirbt dieses, dann bleibt nichts übrig vom Menschen. Dann gibt es kein Wahrnehmen, Denken oder Fühlen mehr. Und darüber hinaus gibt es angeblich nichts. Hat es nie gegeben.

 

Transhumanismus auf technischem Wege

 

Eine Weiterentwicklung des Menschen kann diesem Weltbild zufolge nur auf materiellem, auf technischem Wege geschehen. Für Sinne und Körperteile gibt es Funktionshilfen, Operationen und Implantate. Die DNS wird verändert. Und die Verbindung zwischen Geist und Computer wird immer enger bis hin zur totalen Verschmelzung.

Beispielsweise standen Rechenanlagen früher im Keller einzelner Unternehmen oder Institutionen. Später in fast jedem Haus. Inzwischen ist das Smartphone vielen Menschen ganz dicht auf die Pelle gerückt – in die Hand oder Hosentasche. Immer öfter auch ans Handgelenk, damit es die Vitalfunktionen überwachen und kontrollieren kann. Als Chips und Nanobots dringen sie in den Körper ein, bis dieser schließlich aufgegeben wird, weil der Geist in einen Computer überführt werden soll, um ihn unsterblich zu machen, ewig zu leben. Oder zumindest so lange, wie die Stromversorgung gesichert ist.

Wie weit die Pläne und technischen Möglichkeiten bereits gediehen sind, enthüllt zum Beispiel ein Papier über die biodigitale Konvergenz (1), das auf 2020news (2) besprochen wird.

Den meisten Menschen gruselt es angesichts solcher Zukunftsvisionen. Vielen ist unwohl angesichts der forcierten Digitalisierung, die Tracing und Tracking, Überwachung und Zensur Tür und Tor öffnet. Und einige spüren, dass bei dieser Form der Weiterentwicklung das Menschliche verlorengeht.

 

Zurück zum homo

 

Ganz offensichtlich führen einige Menschen, die zu viel Macht und Geld an sich raffen konnten, Krieg gegen das Menschliche, und es ist an uns, dieses wieder zu entdecken und zu leben, weshalb wir uns nun fragen können: Was ist menschlich? Was unterscheidet Menschen von Robotern?

Hierzu gehört m. E. das klare, eigenständige Denken. Dies beginnt mit einem möglichst unvoreingenommenen Sammeln von Fakten, die bewertet und in eine eigene Perspektive gegossen werden. Eine Perspektive, die grundsätzlich offen, hinterfragbar und jederzeit revidierbar ist. Und sie ist individuell, während Roboter immer zu ein und demselben vorprogrammierten Ergebnis kommen.

Gefühle sind ihnen fremd. Diese werden bei Menschen gern zur Programmierung benutzt. Doch das funktioniert nicht automatisch. Egal, wie heftig zum Beispiel der Angst-Button gedrückt wird – viele Menschen können sich selbst regulieren. Statt auf echte oder vermeintliche Bedrohungen automatisch zu reagieren, können sie individuell antworten. Oder es lernen. Beispielsweise im Rahmen eines Achtsamkeitstrainings, das helfen kann, den Geist zu klären, das Herz zu öffnen und ein menschenwürdiges Dasein zu führen.

Menschen wollen und können – anders als Roboter – singen und spielen, tanzen und lachen, lieben und kreativ sein, etwas Neues erfinden. Gerade die Schöpferkraft hat die menschliche Entwicklung vorangetrieben. Und fast alle Menschen wenden sie auf die eine oder andere Weise an. Manche lieben es, mit den Händen etwas Neues zu gestalten, im Garten oder in der Küche. Andere erschaffen eine Vision für ihr Leben und die Gesellschaft und entwickeln immer wieder neue Ideen, sie umzusetzen. Wieder andere stehen im Beruf oder in zwischenmenschlichen Beziehungen gelegentlich vor einer Wand, wissen nicht weiter, finden keine Lösung für brennende Fragen. Wenn sie nach der nötigen „Brutzeit“ loslassen, kann eine Lösung „schlüpfen“, die genau richtig ist, wild und unvorhersehbar.

Roboter machen auch keine parapsychischen Erfahrungen. Viele Menschen dagegen haben zum Beispiel immer mal wieder „was im Urin“. Oder sie wissen, wer – ganz unangekündigt und außer der Reihe – gerade anruft, noch ehe sie aufs Display geschaut haben. Von außerkörperlichen Erfahrungen, Reinkarnations- oder Nahtoderfahrungen wüssten auch sehr viel mehr Menschen zu berichten, wenn man ihnen denn zuhören wollte.

 

Der bröckelnde Materialismus

 

Die Aggressivität, mit der solche Erfahrungen mitsamt den Ergebnissen seriöser, akademischer Forschung negiert, diffamiert und lächerlich gemacht werden, deutet darauf hin, dass das materialistische Weltbild um sein Überleben kämpft, nachdem es bereits seit langem bröckelt. Kann es doch nicht einmal den Placebo-Effekt erklären, also die Tatsache, dass zum Beispiel eine Pille ohne jeden Wirkstoff Schmerzen lindert, allein, weil ein Mensch daran glaubt. Und jeder, der schon einmal beschlossen hat, seinen Arm zu heben, um dann zu beobachten, wie er sich tatsächlich hebt, mag sich fragen: Wie konnte mein Geist auf Materie einwirken, obwohl diese angeblich das Primäre ist?

Steif und fest erklären Materialisten genau das für wahr. So, wie frühere Wissenschaftler es für wahr erklärten, dass die Sonne sich um die Erde dreht. So fest waren sie davon überzeugt, dass sie nicht einmal durch Galileo Galileis Fernrohre schauen mussten.

Entsprechende „Fernrohre“ gibt es zum Beispiel in der Physik seit fast hundert Jahren mit dem Doppelspalt-Versuch, in dem sich zeigt: Will ein Wissenschaftler eine Welle messen, misst er eine Welle. Will er ein Teilchen finden, findet er ein Teilchen. Also determiniert sein Bewusstsein den Ausgang des Experiments.

Auch das so genannte Bell’sche Theorem konnte bereits vor fast fünfzig Jahren bewiesen werden. Damals zeigten Stuart Freedman und John Clauser, dass zwei Teilchen, die irgendwann einmal zusammen waren, weiterhin verbunden bleiben. Diese so genannte Quantenverschränkung lässt sich mittlerweile auch bei makroskopischen Objekten nachweisen.

 

Spiritualität versus Religion

 

Von Einheit und Allverbundenheit sprechen auch Menschen, die ihre spirituellen Erfahrungen in – immer unzureichende – Worte kleiden möchten.

Wohlgemerkt: Hier ist von Spiritualität die Rede, von persönlichen Erfahrungen mit einer Dimension jenseits von Körper und Geist. Nicht von Religion, die mit Dogmen und Ritualen operiert und bei der eine herrschende Kaste das zu Glaubende diktiert.

Religionen sind in unserer Kultur seit Jahrzehnten auf dem Rückmarsch. In diese Lücke traten oft säkulare Religionen, zum Beispiel rund um Themen wie Klima oder Ernährung. Auch bei der aktuellen Krise lässt sich beobachten, wie manche Gläubige mit religiöser Inbrunst ihre Masken tragen oder Impfungen nehmen und sich dann geschützt und gesegnet fühlen. Bis sie auf dem harten Boden eines Impfschadens oder einer Covid-19-Erkrankung aufschlagen.

Glücklicherweise gibt es – neben Materialismus und irrationaler Religion – die spirituelle Sicht auf die Welt. Diese lässt sich mit moderner Wissenschaft ebenso vereinbaren wie mit uralten Weisheitslehren, geht über beide hinaus und löst viele der bis dato unerklärlichen Rätsel, wie Steve Taylor in seinem Buch „Spiritual Science“ sehr eindrücklich zeigt.

 

Homo spiritus

 

Dabei geht es nicht nur um Einsicht und Philosophie, sondern um persönliche Erfahrungen. Schon 1966 formulierte Karl Rahner: „Der Fromme von morgen wird ein Mystiker sein, einer, der etwas erfahren hat, oder er wird nicht mehr sein.“

Solche direkten Erfahrungen werden nicht nur im christlichen Kontext gemacht, sondern auch beim Yoga, im Buddhismus oder Taoismus, Sufismus oder Schamanismus. Oder ganz wild, ganz ohne -ismus.

Entsprechende Lehren und Übungen sind längst im Mainstream angekommen – und werden von ihm bekämpft. So wurden sie vom Kapitalismus vereinnahmt als Tools, mit denen die Menschen sich zu noch fitteren und effizienteren Rädchen im Ausbeutungsgetriebe optimieren sollten. Doch das funktionierte offenbar nicht wie gewünscht, denn viele Menschen wurden durch diese Praktiken so bewusst, dass sie begannen, ein selbstbestimmtes Leben in Harmonie mit sich und der Welt zu führen.

Das gemeinschaftliche Ausüben von spirituellen Praktiken wird nun seit über einem Jahr verboten oder erschwert. Ebenso wie die Erfahrung von Allverbundenheit und bedingungsloser Liebe durch den Anblick von maskenbewehrten Menschen und das Schüren von Angst und Aggression.

Doch was wäre, wenn wir die Herausforderung annehmen und die verordneten „Hanteln“ in die Hand nehmen würden, um unsere spirituellen Muskeln zu stärken?

Tatsächlich wurden viele Menschen durch die Verordnungen zum Anhalten gezwungen, auf sich selbst zurückgeworfen. Und gerade hier, in ihrem tiefsten Inneren mögen sie bedingungslose Liebe erfahren, reine Freude oder einen Frieden, der alles Begreifen übersteigt. Unabhängig von äußeren Umständen oder der Identifikation mit Familie oder Beruf, Kunst, Kultur und anderen Stützen der westlichen Kultur, die vielen Menschen genommen wurden.

 

Transhumanismus der göttlichen Art

 

Solche Erfahrungen transformieren den Einzelnen und schließlich auch die Gesellschaft, wenn diese Menschen hinausgehen in die Welt, über sich hinauswachsen und neue Lebensformen entwickeln.

Dabei können sie die Technik nutzen, ohne sich von ihr benutzen zu lassen. Sie leben ihre menschliche Natur, mutig und mit Freuden, ohne sich damit zu identifizieren. Und sie kultivieren auf ihre ganz eigene Weise die Verbindung mit dem, was über sinnliche Wahrnehmungen, Denken und Fühlen hinausgeht.

Dabei klärt sich auch die Frage „Matter over Mind?“ oder „Mind over Matter?“. Manchmal mag die Materie stärker sein. Manchmal der Geist. Besonders, wenn er sich mit dem Göttlichen, mit dem All-Seienden, dem All-Guten verbindet.

Letztendlich aber mag sich herausstellen, dass die Materie selbst bewusst ist, dass das Universum liebt. Und antwortet.

Stellen wir ihm die richtigen Fragen.

Danach, wer wir wirklich sind.

Und wie wir leben möchten.

 

(1) https://archive.is/d3dOt

(2) https://2020news.de/biodigitale-konvergenz-bombshell-dokument-enthuellt-die-wahre-agenda/

(3) Steve Taylor, Spiritual Science, Watkins Publishing, 2018

 

Erschienen im Rubikon-Magazin

Frohe Osterzeit

Ist das nicht herrlich, wie das Pflanzenleben grün und kraftvoll aus der Erde sprießt? Wie das erste, zarte Blattgrün sich an Buchensprösslingen zeigt?Bärlauch-Pesto kleiner Und die Wildkräuterküche immer üppiger bestückt werden kann? Zum Beispiel mit Bärlauch-Pesto. Hmmmm, lecker!!!

Das ist die Oster-Botschaft: Egal, wie hart der Winter war – das Leben sprießt immer wieder neu aus der Erde. Was abgestorben schien, sammelte nur seine Kraft, erneuerte sich und kommt wieder zum Vorschein.

So auch in meinem Autorinnenleben, in dem nun ein neuer Roman erschienen ist. „Sie ist unschuldig, mein Zar“ wird aktuell gedruckt, und ich bekomme im Laufe der nächsten Woche einen großen Karton voll davon. Gern kannst du bei mir ein Exemplar bestellen, 416 Seiten stark, zum Preis von 16,99 Euro incl. Porto. Eine Inhaltsangabe und eine ausführliche Leseprobe findest du hier.

Und sonst so …

Einige von euch haben vermutlich mehr zu tun als je zuvor, zum Beispiel Screenshot (5)durch das Homeschoolen oder weil ihre Branche boomt wie IT, Pharmazie oder das Baugewerbe. Bei anderen wieder gähnen viele weiße Löcher im Terminkalender, insbesondere in der Freizeit.

Wie es bei mir aussieht?

Der Online-Kursabend am Donnerstag wurde gut angenommen, weshalb ich für den März vier neue Termine angesetzt habe.

Viel draußen bin ich nach wie vor, inzwischen auch wieder mit der Absicht, die Geschenke der Natur mit Respekt und Dankbarkeit anzunehmen. Im Herbst habe ich Brombeeren, Bucheckern und Haselnüsse gesammelt. Jetzt im Frühjahr geht es wieder los mit Löwenzahn, Brennnesseln und Giersch.

Sehr wichtig ist mir auch meine spirituelle Praxis, die mich mit dem Frieden und der Freude des Inneren verbindet.

Außerdem bin ich wieder angefangen, Bücher zu schreiben. Inzwischen ist mein historischer Roman fast fertig. Das Cover siehst du oben.

Das C-Mon

Jeder kennt das Corona-Monster, auch C-Mon genannt. Doch die Viruswenigsten haben es wirklich erkannt. Darum konnte es im Geheimen und Verborgenen groß und mächtig werden und vielen das Schlottern und Zähneknirschen lehren. Dabei besteht es vor allem aus heißer Luft. Ein paar Erkenntnis-Piekser, und es pufft in sich zusammen zu einem kleinen, grauen Häufchen Nichts.

Die wollen wir ihm nun verpassen.

 

Das C-Mon lebt auf den niedrigen astralen Ebenen und verfügt derzeit über ein großes Reservoir an Lebensenergie. Einen physischen Körper – wie Steine oder Pflanzen, Tiere oder Menschen – hat es nicht. Man kann es also nicht sehen oder anfassen. Es hat auch keinen Zugang zur spirituellen Ebene, wo Menschen bedingungslose Liebe erfahren können; reine, ursachlose Freude oder den Frieden, der alles Begreifen übersteigt. Vielmehr ist es rein psychisch – ein Konglomerat aus bewussten oder unbewussten Gedanken und Gefühlen, emotionalen Reaktionen, Traumata, Mustern und Glaubenssätzen.

Fast die gesamte Menschheit mästet es, lädt es auf mit Lebensenergie und emotionalen Reaktionen. Vor allem Angst. Das Vorzeichen ist egal. Du kannst Angst haben, an C zu erkranken oder – selbst wenn du gesund bist – andere krank zu machen. Du darfst Angst vor dem I-stoff haben oder dass er nicht schnell genug kommt. Angst vor Bankrott oder Arbeitslosigkeit, vor Diktatur oder Regelbrechern, vor Bußgeldern oder einem Wirtschaftscrash … Hauptsache, du hast Angst.

Gern frisst das C-Mon auch Ärger. Und auch hier ist es völlig egal, worüber sich die Menschen ärgern. Ob über das C oder die Maßnahmen, über Rebellen oder Regierungstreue. Ärgern darfst du dich über den Maskenzwang, die Hilfssheriffs in den Supermärken oder über die Ignoranten, die gern atmen möchten, über die Regierenden, Big Pharma, Big Tech, Big Amazon … ganz egal.

 

Hauptsache, du ärgerst dich oder hast Angst.

 

Während eine große Mehrheit das C-Mon füttert, wird es nur von ein paar wenigen gemolken. Eifrig pressen sie Geld aus seinen Zitzen, Macht und Einfluss.

Und wer macht das? Wer profitiert von der Krise? Etwa die kranken Alten, die so blindwütig geschützt werden? Oder die Kinder, die Armen, die Schwachen?

Wer profitiert, wird immer offenbarer und soll hier nicht weiter erörtert werden. Das würde nur wieder emotionale Reaktionen heraufbeschwören und das C-Mon mästen. Und wer will das schon?

Doch wer kann es lassen?

Manche versuchen es, indem sie ihre emotionalen Reaktionen unterdrücken. Leider funktioniert das nur temporär. Über kurz oder lang kommen sie wieder hoch und nehmen sich die Aufmerksamkeit, die sie brauchen.

Besser, wir geben sie ihnen gleich. Lassen die Emotionen da sein, nehmen sie einfach nur wahr in einem inneren, weiten Raum bewusster Freundlichkeit. Das nennt sich Achtsamkeit, die in Gelassenheit mündet.

 

Achtsamkeit führt zu Gelassenheit …

 

In diesem Zustand lässt sich der Geist weiter klären, zum Beispiel durch folgende Fragen:

Wie wirkt dieser oder jener Gedanke auf meinen Geist?

Was möchte ich stattdessen denken?

Was ist mir wirklich wichtig?

Wer ist mir wichtig?

 

… und zu bewussten, liebevollen Entscheidungen

 

Ist der Geist hinreichend klar und ruhig, können bewusste Entscheidungen gefällt werden. Zum Beispiel die, sich sachlich und umfassend zu informieren – über Gesundheit und was sie wirklich stärkt; einzustehen für die Menschen, für dessen Wohlergehen man verantwortlich ist; friedlich und im Geist der Liebe zu demonstrieren; einer Partei beizutreten; eine Vision für ein lebenswertes Leben zu entwickeln und gemeinsam mit Gleichgesinnten zu gestalten.

 

Es gibt so viel zu tun. Packen wir es an!

(Erschienen im Rubikon-Magazin)

Das Immunsystem trainieren

Sicherlich weißt du, wie du dein Immunsystem stärken kannst. Zu den polar-bear-196318_1280üblichen Verdächtigen gehören Bewegung und gesunde Ernährung, Sonnenschein und Vitamin D. Auch eine gute Durchwärmung, zum Beispiel mit Ingwer, Yogitee oder gut gewürztem Essen mag vor Erkältungen schützen.

Die Regierung empfiehlt: allein zu Hause bleiben, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Eine ähnliche Idee hatte Hänschen, der ein starker Hans werden wollte: Um seine Muskeln zu schonen, legte er sich ins Bett, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Dreimal darfst du raten, ob er ein Jahr später aussah wie Schwarzenegger.

Schonung verträgt auch dein Immunsystem nicht. Es möchte trainiert werden. Möchte mit den verschiedensten Bakterien, Pilzen und Eiweißfragmenten – auch Viren genannt – in innigen Kontakt treten. Nur so kann es Antikörper bilden. Also durch social nearing. Hingegen sind Isolation und Einsamkeit – wie sich in vielen Studien gezeigt hat – noch ungesünder als rauchen.

Wintersonnenwende

Vor uns liegt die längste Nacht des Jahres, die sich auch in vielen Seelen Shantizeigt als Traurigkeit und Angst, Ärger und Einsamkeit. All das darf sein, denn viele Menschen gehen durch äußerst schwierige Zeiten, und ihnen gehört mein herzerfülltes Mitgefühl.

Ab Montag werden die Tage wieder länger, strahlt immer mehr Licht in die Welt. Kein Wunder, dass wir gerade in diesen Tagen Weihnachten feiern, die Geburt von Jesus Christus. Für mich ein Sinnbild für Weisheit und bedingungslose Liebe.

Diese wohnt im Innern eines jeden Menschen, auch wenn sie nicht immer wahrnehmbar ist. Doch sie kann zum Vorschein gelockt werden, zum Beispiel durch Malen oder Musizieren, in der Natur oder der Gemeinschaft mit anderen Menschen, durch Meditation oder inspirierende Vorträge, wie sie gerade jetzt beim Earthkeepers summit geteilt werden.

Oder durch Betrachtung der wunderbaren Mandalas, die Nicole Muri auf https://www.seelen-werke.ch/ ausstellt und zum Kauf anbietet. Das obige nennt sie Shanti – Frieden, und das wünsche ich euch von Herzen.

Ach Mutti!

Warum sperrst du uns nun wieder ein, wo wir doch die ganze Zeit so artig waren!

Was haben wir uns nicht alles verkniffen: reisen, feiern, fröhlich sein. Kunst, Kultur und Sport haben wir uns meist nur in homöopathischen Dosen gegönnt und uns sogar das Singen verbieten lassen.

Wir lassen zu, dass Tausende, wenn nicht Millionen Deutsche ihre Arbeit oder gar ihre Existenz, ihr Lebenswerk verlieren. Und wer zahlt am Ende die Zeche? Du, werte Angy? Nein, du willst keinen einzigen Cent abgeben, hast dir sogar die Diäten erhöht. Und die Pharma- und Digitalkonzerne, die seit Februar Milliardengewinne einfahren, zahlen kaum Steuern. Das heißt: Am Ende werden wir wieder zahlen müssen, zum Beispiel durch Steuererhöhungen, Inflation, Abbau von Sozialleistungen, Rentenkürzungen, vielleicht auch Vermögenssteuer, Zwangshypotheken etc.

Okay, das ist nur Geld, sagen manche. Vor allem diejenigen, die (noch) keine Existenzängste kennen. Aber unsere Herzen bluten doch auch. Wir haben unsere Alten weggesperrt und in Stich gelassen, haben sie mutterseelenallein sterben lassen. Wir haben Familienstreitigkeiten begonnen und Freundschaften gebrochen wegen einer bloßen Meinungsverschiedenheit, aufgehetzt durch – wie ich finde – äußerst einseitige Berichterstattung. Und wir haben unsere Kinder traumatisiert mit Masken, Abstand und Desinfektion, obwohl wir wussten, dass sie nicht gefährdet sind und auch keine Gefährder.

Das alles haben wir brav mitgemacht. Ja, viele von uns haben die Verordnungen sogar übererfüllt und andere drangsaliert, damit auch sie artig sind.

Und trotzdem werden wir nun wieder down gelockt!

Ja, hast du denn gar nicht mitbekommen, dass Dutzende von Ärzteverbänden hier davon abgeraten haben, hochkarätige Wissenschaftler und schließlich sogar die WHO, wie du hier und hier  sehen kannst.

Ja, die WHO ließ sogar hier verlautbaren, dass sie dieses Sars-CoV-2 für nicht gefährlicher hält als eine Grippe. Mit dieser Einschätzung hat sie sich Professor Ioannides angeschlossen, dem meistzitierten und anerkanntesten Wissenschaftler der Welt. Hier ein Artikel über seine Meta-Studie.

Und das, obwohl weder er noch die WHO unterschieden haben, ob jemand AN Corona gestorben ist oder MIT, also in erster Linie an den Vorerkrankungen. Dies könnten durchaus über 90 Prozent sein, wie Professor Püschel hier  deutlich gemacht hat. Und das CDC – sozusagen das US-amerikanische RKI – weist hier  darauf hin, dass bei nur 6% der Verstorbenen Covid-19 die alleinige Todesursache war.

Auch die Zahlen vom RKI sind wenig alarmierend, sowohl beim Grippe-Web als auch in den Sentinels, wie dieser Artikel äußerst sorgfältig und mit Links zu seriösen Quellen wie dem RKI und dem Intensivbetten-Register darlegt.

Wenn du hier  auf Zeitreihen klickst, siehst du, dass sich an der Gesamt-Intensivbettenbelegung in den letzten Wochen nicht viel geändert hat. Nur, dass es jetzt mehr Patienten gibt mit einem positiven PCR-Test. Und die werden – unabhängig von ihrer Haupt-Erkrankung – automatisch als Covid-19-Fälle gezählt. Auch wenn sie in erster Linie aus ganz anderen Gründen ins Krankenhaus mussten. Zum Beispiel wegen eines Unfalles oder eines Herzinfarkts. Oder sie kamen mit einer Lungenentzündung, die in erster Linie auf eine Influenza zurückzuführen war, denn solche Viren treten oft zusammen mit Coronaviren auf. Jedenfalls finde ich es extrem merkwürdig, dass die Grippe plötzlich verschwunden ist, wie hier dargelegt. Ja, weltweit scheint Corona an die Stelle der Influenza getreten zu sein.

Und noch was fällt mir auf bei meinem Blick auf die Zeitreihen bei den Intensivbetten. Da sehe ich zu meinem Erstaunen, dass die Kapazitäten seit dem Sommer kontinuierlich ABGEBAUT werden. Wieso, wenn für den Herbst eine zweite, ganz schlimme Welle erwartet wurde und ein drohender Mangel an Intensivbetten als Hauptgrund für drakonische Maßnahmen genannt wurden.

Vielleicht ist mit diesen PCR-Tests was nicht in Ordnung? So richtig ernst nehmen kann ich die schon deshalb nicht, weil das Personal in Krankenhäusern und Altenheimen – also gerade die Menschen, die engen Kontakt mit der Risikogruppe haben – trotz eines positiven Tests weiterarbeiten müssen.

Oh, diese Tests! Inzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben, dass PCR-Tests keine Infektionen nachweisen können, keine Infektiosität und auch keine Krankheit. Hier  sagt das zum Beispiel Kary Mullis, der Erfinder der PCR-Tests, wofür ihm der Nobelpreis verliehen wurde. Auch Dr. Michael Yeadon, ein ehemaliger Wissenschaftsvorstand des großen Pharma-Konzerns Pfizer, sagt hier und hier, dass diese Tests sich NICHT zu Diagnose-Zwecken eignen. Steht übrigens auch auf den Test-Kits.

Immer wieder hört man auch von falsch-positiven Tests oder davon, dass sie auch auf völlig harmlose Corona-Viren anspringen, weil nur das E-Gen amplifiziert wird und das auch noch mehr als 24 Mal.

Darum, liebe Angy, hör bitte auf mit der Panikmache und der Massentesterei. Und kehre zurück zu einer Politik zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

Warum?

Schon länger stellt sich mir die Frage nach dem Warum der Anti-Covid-Maßnahmen.

Auf Seite 2 des epidemiologischen Berichts des RKI vom 17.4. siehst du, wie viele Menschen inzwischen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind: 3.868. Die meisten über 80 und/oder mit schweren Vorerkrankungen, die ihr Ableben hauptsächlich verursacht haben dürften. Der Rechtsmediziner Professor Püschel, der die Verstorbenen in Hamburg obduziert hat, obwohl das RKI sehr dagegen war, sagt zum Beispiel: Nur 1 % der so genannten „Covid-Sterbefälle“ sei ursächlich auf das Virus zurückzuführen. Doch selbst, wenn man von 20% ausgeht, wären gerade einmal 773,6 Menschen in Deutschland in den letzten 2,5 Monaten an Covid-19 gestorben. Also 10 pro Tag. Normalerweise sterben durchschnittlich 2.500 Menschen pro Tag in Deutschland. Merkst du was? 10 im Vergleich zu 2.500 …

Skrollst du das Dokument weiter, siehst du überall nur fallende Kurven. Und als Fazit: Die Lage sei noch immer ernst, sehr ernst.

Aber warum, wenn täglich mehr Menschen gesund werden als sich neu anstecken?

Betrachten wir auch mal die Reproduktionszahl, welche beschreibt, wie viele Infizierte wie viele Gesunde anstecken.

Auf Seite 14 des epidemiologischen Bulletins vom Robert-Koch-Instituts vom 15.4.20  siehst du, dass diese Zahl nach dem Verbot von Großveranstaltungen am 9. März drastisch gesunken ist. Effektiv war auch eine verbesserte Hygiene und die Einhaltung der Hustenetiquette, da dieses Virus sich offenbar ausschließlich über Tröpfchen verbreitet und nicht über „kontaminierte“ Flächen oder Aerosole.

Nun war die Reproduktionszahl bereits VOR dem Kontaktverbot am 23. 3. unter eins gefallen. Das heißt: Jede*r Infizierte hat weniger als eine andere Person angesteckt, weshalb die „Seuche“ bereits VOR dem totalen Shutdown im Abklingen war.

War der nötig?

Immer wieder hieß es ja, das deutsche Gesundheitssystem müsse geschützt werden. Darum habe ich alle paar Tage das entsprechende Register aufgerufen. Demzufolge stand in den letzten Monaten durchgängig bis heute etwa die Hälfte der Intensivbetten leer. Nochmal so viele hätten innerhalb von 24 Stunden bereitgestellt werden können. Betten, die dringend gebraucht würden für Menschen, denen wichtige Operationen verweigert werden. Zum Beispiel Krebskranke. Oder Menschen mit Herzinfarkten oder Schlaganfällen, die sich nicht ins Krankenhaus trauen.

Wie viel Leid diese Maßnahmen verursachen, siehst du auf https://kollateral.news/.

Was ist zu tun?

Selbstverständlich ist es keine Lösung, die behördlichen Vorgaben zu missachten. Und wenn du zur Risikogruppe gehörst, kann ich dich nur ermutigen, dich angemessen zu schützen.

Aber frei denken dürfen wir. Zum Beispiel nur mal an die Tatsache, dass dieses Virus Kindern, gesunden Erwachsenen und fitten Alten praktisch nichts anhaben kann. Wie gefährlich kann es denn da sein? Jetzt mal verglichen mit Ebola und anderen wirklich gefährlichen Viren …

Wir können uns umfassend informieren, zum Beispiel auch über https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/, uns eine eigene Meinung bilden und die auch sagen. Wir können übersteigerte Ängste abbauen, gesund leben und positiv mit der Situation umgehen, um von der Angst- in die Wachstums-Zone zu kommen.

Wenn du magst, kannst du mir gern einen Kommentar hinterlassen.

 

Lachen … trotzdem

Buddha ist, wer trotzdem lacht - Cover kleinerIch hoffe sehr, es geht dir gut und du findest einen Weg, positiv mit den äußeren Umständen umzugehen. Manche von euch sind von den Verordnungen sehr stark betroffen, andere kaum. Doch alle – so finde ich – können eine kleine Aufmunterung, ein herzhaftes Lachen gut gebrauchen.

Darum lese ich auf youtube einige lustige Passagen aus meinem zwölften Buch „Buddha ist, wer trotzdem lacht“, siehe hier.

Viel Freude und liebe Grüße

Aschermittwoch – die Party ist vorbei

Regenbogen kleinerGenau die richtige Zeit, einmal ein ernstes Wörtchen zu schreiben. Zum Beispiel über das Wetter.

Früher dachte ich ja: So wie jetzt, das ist schlechtes Wetter. Doch seitdem ich täglich draußen spaziere, wandere oder jogge, weiß ich: Schlecht ist es nur in den ersten Minuten. Dann hat sich der Körper warm gelaufen und fühlt sich gut an. Und dann staune ich nur noch über diese herrliche Vielfalt.

So viele verschiedene Grautöne am Himmel.

So viele verschiedene Regensorten: sanft, nieselig oder graupelig prickelnd wie das beste Pealing. Oder strömend wie eine Dusche. (Shampoo nicht vergessen!)

So viele verschiedene Winde: ruppig oder rauschend, heftig oder säuselnd. Und dann die freundlichen. Die kommen immer von hinten. Auf dem Hinweg. Auf dem Rückweg. Sogar auf dem Rundweg. Okay, die sind selten. Aber wenn du lange genug gehst …

Und dann das erste, zarte Grün an Sträuchern und Baumtrieben. Grüner als grün ist das Gras vom vielen Regen. Und viele Baumstämme und -zweige. Sogar Steine tragen ein grünes Mooskittelchen. Und immer mehr Frühblüher trauen sich was und werden von immer mehr Vögeln besungen.

Na, du weißt, was ich meine, wenn du einen Hund hast. Oder einen inneren Schweinehund, den du regelmäßig Gassi führst, um mit ihm das schlechte Wetter zu feiern … und dich über das kleinste Sonnenstrählchen zu freuen.