On- und offline gehen

U-Bahn-SängerinFür soziale Wesen wie uns Menschen können die sozialen Medien ein Segen sein. Manchmal wenden sie auch das ganze Leben eines Menschen zum Guten. Zum Beispiel das der 52jährigen Emily Zamourka aus Los Angeles. Sie war obdachlos geworden, nachdem ein Dieb ihr ihre Violine gestohlen hatte. Doch die Musik ist ihr Leben. Und so fing sie an zu singen. In der U-Bahn. Wegen der tollen Akustik dort. Ein Polizist filmte sie und stellte das Video ins Netz, wo es sich in Windeseile verbreitete. Viele Menschen nahmen Anteil an ihrem Schicksal. Und nun sind ihre Chancen auf eine neue Violine und ein Dach über den Kopf gestiegen. Siehe auf youtube.

Doch zu viel der guten sozialen Medien kann ungut sein. Studien weisen darauf hin, dass Vielnutzer häufiger unter Unzufriedenheit und Depressionen leiden. Darum wurde der 12. Oktober zum Tag Nichtnutzung erklärt.

Höflichkeit zahlt sich aus

HoeflichkeitZum Beispiel kostet ein höflich bestellter Kaffee hier weniger als die Hälfte.  Und die Baristas freuen sich, wenn sie nicht wie Kaffee-Maschinen behandelt werden, sondern wie richtige Menschen mit eigenen Ideen, einem fühlenden Herzen und einem Leben, das so durchwachsen ist wie vermutlich auch das deine.

Freundlich danken ist natürlich auch eine gute Idee. Aber vielleicht kultivierst du diese innere Haltung ja bereits. Einfach, weil kaum etwas so glücklich und zufrieden macht. Sollten dir einmal die Dank-Anlässe ausgehen, dann kannst du an der Dankstelle neue Ideen tanken. Aktuell findest du hier 15.000 Dank-Einträge und viele Beiträge zum Thema.

Meckern oder nicht meckern

Ziege klein

Meckern ist schööön. Das wissen alle Ziegen. Alle, die bei der Affenhitze arbeiten mussten. Und alle, bei denen mal was nicht so läuft, wie sie es gerne hätten.

Aber macht es auch glücklich?

Markt hat hierzu ein OP-Team getestet, siehe hier.

Offenbar tut es doch besser, zum Beispiel mal ein flottes Tänzchen hinzulegen. Wie diese New Yorker, als sie einen Straßenmusiker Violine spielen hörten. Siehe hier.

 

Einatmen, ausatmen

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War das nicht ein bewegender Moment, als britische Taucher die zwölf thailändischen Jungen in der Höhle entdeckten? (Siehe hier.) Sie saßen ganz ruhig da und warteten. Keiner weinte. Keiner schrie. Keiner drehte durch oder schien schwer traumatisiert. Und das nach zehn Tagen in der Dunkelheit, der Ungewissheit, der lebensbedrohlichen Situation.

Erklären konnte ich mir das, als ich las, dass ihr Trainer Ekapol Chanthawong mehreren Nachrichtenquellen zufolge mit den Jungen meditiert hat, damit sie ruhig blieben und keine Energie verschwendeten. Er selbst war zehn Jahre lang buddhistischer Mönch und meditierte regelmäßig weiter, nachdem er das Kloster verlassen hatte, um sich um seine kranke Großmutter zu kümmern.

Dass „einatmen, ausatmen“ die Gelassenheit fördert, demonstrieren auf lustige Weise auch Elmo und Bjarne Mädel in der Sesamstraße, siehe hier.

 

Eine bunte Mischung …

… aus Altem und Neuem bringt der Juni.

– Alt bewährte Mittel wie Natron, Salz oder Zitrone neu entdecken, rät der BUND. So geht Frühjahrsputz ganz ohne Chemie und mit gutem grünem Gewissen. Siehe hier.

– „Life“ – eins der schönsten Lieder aus der Gospel-Oper „New Start“ – ist brandneu im Netz. Doch gescheat mit singing inspirationhrieben habe ich die Liedtexte bereits vor über 40 Jahren. Christoph Carlhoff – der Inspirator des ganzen Projekts – hat seinerzeit die Texte vertont und mit seinem Chor Singing Inspiration aufgeführt. Von ihrem Revival kannst du dir hier einen Konzertausschnitt anhören und -sehen. Gern auch einen erhobenen Daumen oder einen begeisterten Kommentar hinterlassen.

– Und die neue Datenschutzverordnung? Die ist für mich ein alter Hut, weil ich mich schon immer an die Richtlinien gehalten habe. Hier kannst du es nun nachlesen.

Alles neu macht …

Nein, nicht der Mai macht alles neu, sondern das Leben. Und das mit jedem Atemzug, der ein immer wieder neues Molekül-Cocktail ein- und ausströmen lässt. Wer weiß, vielleicht waren einzelne Moleküle schon im Körper von Buddha, Jesus oder Madonna …

Auch die meisten Zellen des Körpers erneuern sich fortwährend. Und immer wieder neu und anders ist auch die Sinfonie von Klängen und Empfindungen, Farben und Formen, Gerüchen und Geschmäcken, Gedanken und Gefühlen, die du von Moment zu Moment erleben kannst.

Weniger subtile äußere Veränderungen sind natürlich leichter zu bemerken. Zum Beispiel mein geplanter Umzug …home-sweet-home-3104968_1280

Frohe Oster-News

Hund hlt Zeitung im Maul

Traditionell ist Ostern ja das Fest der guten Nachricht. Damit aber haben es die meisten Medien nicht so …

Im Umgang damit gefällt mir der goldene Mittelweg: sich weder dem Weltgeschehen zu verschließen, noch sich davon beherrschen zu lassen. Zum Beispiel durch die Entwicklung von Mitgefühl angesichts von Leiden. Und ganz viel Mitfreude in Gedanken an alle, die das Problem nie hatten oder überwunden haben.

Außerdem lese ich gern die guten Nachrichten bei den Newslichtern oder auf Our World in Data. Und die lustigen Nachrichten beim Satiremagazin Der Postillion.

Einen guten Umgang mit guten und schlechten Nachrichten und eine schöne Osterzeit!

Eckige Eier legen

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Das Temperaturempfinden ist bekanntlich unterschiedlich. Was dem einen einen Kälteschock einjagt, sorgt bei anderen für Verbrennungen dritten Grades.

Um alle Teilnehmenden zufrieden zu stellen, habe ich als Yogalehrerin gern eckige Eier gelegt und die Fenster immer auf und zu gemacht. Und die Heizung an und aus.

Alles gleichzeitig.

Leider ist das seit Aschermittwoch nicht mehr möglich.

Und nun?

Auf der Suche nach einer Antwort habe ich mir einfach mal angeschaut, wozu die Kurse gut sein sollen. Zur Entspannung zum Beispiel. Und für die Gesundheit. Schließlich werden sie – anders als Rugby, Boxen und Schneckenrennen – von den Gesundheitskassen bezuschusst.

Aber was genau dient der Gesundheit und Entspannung?

 

Wärme zum Beispiel, weil

– die Muskeln dann besser arbeiten und sich leichter dehnen lassen;

– verklebte Faszien sich leichter lösen;

– die Gelenke besser durchsaftet werden;

– Schweiß den Körper von Giftstoffen befreit;

– sie präventiv wirkt, denn ein kalter Luftzug auf schweißnasser Haut kann u. a. zu einer Erkältung, einer Zerrung oder einem steifen Hals führen;

– sie eine tiefere Entspannung ermöglicht, da die Muskeln sich bei Kälte unwillkürlich anspannen, um die Körpertemperatur auf über 36 Grad zu halten.

 

Und Ruhe …

Darum neige ich dazu – zumindest zur Entspannung – die Fenster zu schließen, weil dann weniger Außengeräusche eindringen. Diese mögen subjektiv nicht als störend empfunden und ausgeblendet werden. Trotzdem kriegt das Unterbewusstsein alles mit und verhindert in der Regel eine wirklich tiefe Entspannung.

Nun machen manche Menschen sich gern Sorgen, sie bekämen nicht genug Sauerstoff. Doch ist das völlig unbegründet. Der Körper kann die gewohnte, fast 100%ige Sauerstoff-Sättigung des Blutes selbst dann aufrechterhalten, wenn der Sauerstoffgehalt der Atemluft auf die Hälfte sinken würde. Dies geschieht in meinen Kursen aber nie, da vorher und in den Pausen ausgiebig gelüftet wird.

Ein weiterer Pluspunkt für die geschlossenen Fenster: Der CO2-Gehalt der Luft steigt moderat an. Dadurch schaltet sich der Parasympathikus an, also der Teil des Nervensystems, der u. a. für Entspannung, Regeneration und den Aufbau des Immunsystems sorgt. Genau das ist gewollt! Außerdem weiten sich durch das CO2 die Blutgefäße, sodass mehr Sauerstoff tiefer ins Gewebe dringt. Paradox, aber wahr: Bei geschlossenem Fenster bekommt der Körper oft MEHR Sauerstoff.

Umgekehrt verengen sich bei Stress die Blutgefäße. Subjektiv meint man dann, ganz viel Luft zu brauchen. Im Extremfall führt das zur Hyperventilation, und man stülpt solchen Menschen eine Tüte über den Kopf. In leichteren Fällen reicht es, mal die Luft anzuhalten. Oder das Fenster zu schließen.

 

Andererseits ….

fühlen sich manche Menschen bei Wärme so unwohl, dass sie dabei in Stress geraten. Das ist natürlich auch nicht Sinn der Sache.

Neujahrspläne

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Nach den guten Erfahrungen mit meinem Sach- und Lachbuch „Buddha ist, wer trotzdem lacht“ dachte ich an ähnliche Projekte, z.B. an „Yogahahaha“ oder daran, etwas Lustiges über den Tod zu schreiben. Der arme Kerl wird ja meist verabscheut, bekämpft oder gar tot geschwiegen …

Doch dann entschied ich mir für ein Thema, für das ich mich noch mehr begeistern kann: die Meditation. Natürlich wollte ich auch hier wieder nette Histörchen einfügen. Die wurden aber immer größer … und lebendiger …

Allmählich schwant mir, dass ein heiterer Roman entstehen will. Den will ich 2018 vergnügt zu Ende schreiben.

Und was hast du vor im Neuen Jahr?

Schach dem Geschenke-Stress

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Wie du auf querbilder.de siehst, kann bei der Geschenke-Auswahl einiges schief gehen …

 

 

Viele fragen sich auch, ob sie sich wirklich alljährlich in den Geschenke-Stress stürzen sollen. Charmant finde ich es, Gutscheine für eine schöne, gemeinsame Erfahrung zu verschenken. Oder auch die Wichtel-Lösung, bei der alle ein Geschenk bekommen und jede/r nur eins kaufen muss. Und wie schön ist es, mal wieder etwas selbst zu machen. Viele tolle Anregungen findest du hier.