Weniger ist oft mehr

Dass weniger mehr sein kann, weißt du ja: Weniger essen – mehr Gesundheit; weniger Sachen und Termine – mehr Ruhe und Zufriedenheit; weniger virtuelle Kontakte – mehr menschliche Nähe; weniger atmen – mehr Sauerstoff.

„Mooooment! Das mit dem Sauerstoff ist doch wohl ein Tippfehler, oder?!“, magst du einwenden.

Aber nein. Hat sich nur noch nicht so rumgesprochen, dass die weitverbreitete und meist unbemerkte chronische Hyperventilation zu den unbeliebtesten Zivilisationskrankheiten beiträgt, z. B. zu Asthma und Atemwegsinfekten, Bluthochdruck, Schmerzen, Entzündungen und chronischer Müdigkeit.

Die Hauptursache liegt in unserer modernen Lebensweise mit ihren zahlreichen Stressoren. Doch anders als unsere Vorfahren können wir, wenn wir wütend werden oder uns bedroht fühlen, den Stress selten wieder auflösen, indem wir kämpfen oder wegrennen.

Dennoch hat sich der Körper genau darauf vorbereitet und sozusagen auf Vorrat geatmet. Aber keinen Sauerstoff, wie viele meinen, denn die Sauerstoffsättigung des Blutes liegt bei normal gesunden Menschen konstant bei ca. 95 – 98%. Daran ändert sich auch nichts, wenn du ganz, ganz wenig atmest oder doppelt und dreimal so viel wie normal.

Was sich dabei ändert, ist der CO2-Gehalt im Blut. Der sinkt nämlich durch die Stressatmung, und infolgedessen zieht sich die glatte Muskulatur zusammen; zum Beispiel die des Darmes sowie der Blut- und Bronchialgefäße. Außerdem bleibt der Sauerstoff fester an die roten Blutkörperchen gebunden. So gelangt weniger davon ins Gewebe, wo er dringend gebraucht würde.

Leider gewöhnt sich der Körper an den CO2-Mangel und stellt im Laufe einer längeren Stressphase seinen CO2-Thermostat dauerhaft niedriger. Mit den o. g. Folgen.

Auch, wenn du nur milde Symptome erfährst, könntest du gewohnheitsmäßig zu viel atmen. Du merkst das daran, wenn du im Alltag oft unnötigerweise durch den Mund atmest oder in den Brustkorb; wenn du zum Seufzen oder Schnarchen neigst oder immer mal wieder das Gefühl hast, dass der Körper nach Sauerstoff schreit und dann gern die Fenster öffnest oder ganz tief atmest. Leider ist genau das kontraproduktiv, denn es sind ja die Zellen der Nerven, Muskeln, des Herzens usw., die nach Sauerstoff schreien. Und den bekommen sie nur, wenn du die Fenster wieder schließt und weniger atmest.

Abhilfe schaffen kannst du durch ein Atemtraining, bei dem du sehr sparsam durch die Nase und mit dem Zwerchfell einatmest – und entspannt wieder aus. Dabei darf ruhig ein kleiner Lufthunger entstehen, wenn das keinen Stress oder unerwünschte Symptome auslöst.

Ebenfalls hilfreich sind Bewegung, Entspannung und Stressbewältigung.

Weitere Informationen findest du zum Beispiel hier.

Nabelschau oder Selbsterkenntnis?

Manchmal mag das Streben nach Selbsterkenntnis ja in eine egomane Nabelschau ausarten. Und wer will das schon? So ein Nabel ist doch ziemlich klein … und auf Dauer auch sehr langweilig …

Dennoch halte ich Selbsterkenntnis für ungeheuer wertvoll. Sie kann helfen, besser mit sich und anderen umzugehen. Und sie weist den Weg zum Wahren Selbst mit seinen göttlichen Qualitäten wie Liebe, Weisheit und Frieden.

Auch Yoga kann dazu beitragen.

Bei den Körperübungen können wir uns erlauben, genauer hinzuspüren und uns zu fragen: Wie fühlt sich das an? Tut mir das gut? Kann ich besser mit dem Ein- oder dem Ausatmen Kraft aufbringen? Was hilft mir, tiefer zu entspannen? Welche Nachwirkungen entfalten die Übungen?

Auch der Geist hat so seine Vorlieben. Zum Beispiel für bestimmte Sinne: für das Sehen oder Visualisieren von Licht, Blumen oder schönen Dingen; für das Lauschen von Musik oder Naturgeräuschen oder für das Spüren von angenehmen Empfindungen und für die Weite und Offenheit des Erfahrungsraumes.

Das lässt sich in der yogischen Tiefenentspannung gut erforschen und hilft, im Leben und in der Meditation eine glücklichere Wahl zu treffen.

Wahlfreiheit gönnen wir uns auch mit dem Sankalpa – einem Samen, den wir in der Tiefenentspannung ins Unterbewusstsein pflanzen als Affirmation oder Leitsatz, Gebets- oder Gedichtzeile. Oder als ein Wort, ein Ideal, das zu verwirklichen sich lohnt. Zu unserem Wohl und zum Wohl von anderen.

Noch tiefer gehen wir in der Meditation, um unser Wahres Selbst zu erkennen und Seine göttlichen Qualitäten im Alltag zum Ausdruck bringen zu können.

Grundlos vergnügt

Wenn die äußeren Umstände wenig vergnüglich sind und mehr und mehr auf die Psyche abfärben, wird es Zeit zu lernen, wie man sich selbst beruhigt und rosiger stimmt.

Zum Beispiel durch Entspannung und Meditation.

Hierzu biete ich nun ein entsprechendes Seminar an und einen Praxis-Nachmittag. Weitere Infos findest du hier.

Den Geist trainieren

Wie du sicher weißt, trainieren wir beim Yoga nicht nur den Körper, sondern auch den Geist, sodass er zum Beispiel klarer, bewusster und freundlicher wird. Außerdem können wir ihn gezielt auf das lenken, was wir wollen, was gut ist für uns und den Rest der Welt.

Dabei helfen Visualisierungen und auch Affirmationen, die im Yoga Sankalpas genannt werden.

Diese sollten klar und einfach sein, in der Gegenwart und positiv formuliert. Im Internet findest du haufenweise Listen mit Affirmationen. Da ist sicher auch für dich was Passendes dabei.

Wenn dir Aussagesätze nicht behagen, kannst du auch buddhistische Metta-Sätze formulieren wie „Möge ich mich sicher und geborgen füllen.“ „Möge ich gesund sein.“ „Möge mein Herz voller Liebe sein.“

Solche Sätze wirken besonders gut, wenn sie regelmäßig in einem tiefen Entspannungszustand gesprochen werden. Darum habe ich für dich eine entsprechende Übung aufgenommen. Hierbei sprichst du vorher und nachher dein Sankalpa, spürst den Körper durch und begibst dich auf eine Phantasiereise zu deinem ganz persönlichen Kraftort.

Enjoy!

Hohohoo!

angel-1042546_1920Leider haben sich die Rentiere des Weihnachtsmannes auf dem Eis festgeklebt, um gegen die Kälte zu protestieren. Trotzdem gibt’s Geschenke satt.

Zum Beispiel Licht. Immer mehr Licht ab der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger werden. Dies wurde und wird in den verschiedensten Kulturen gefeiert. Das Gayatri-Mantra, eine berühmte, altindische Hymne an die Sonne, kannst du hier mit mir singen.

Den Körper von innen her durchlichten und einen tiefen Herzenswunsch erfüllen, kannst du in dieser Weihnachts-Entspannung. Auch, wenn die Kombi „Weihnachten und Entspannung“ vielen vorkommt wie ein schwarzer Schimmel.

Frohe Weihnachtszeit und ganz liebe Grüße

Spartipps

wecker spartipps still-life-g88c8d6b08_1920Okay, ich weiß. Vielen hängen die Spartipps unserer Regierenden zum Hals heraus. Darum mein erster Tipp: Warum sparen wir uns nicht einfach unsere Regierung mitsamt ihrem monströsen Palast und backen uns eine neue, die intelligenter ist, fachkundiger und menschenfreundlicher? Eine, der das Wohl der Bürger am Herzen liegt und der Frieden auf der Welt.

Zweitens könnten wir uns den Urlaub sparen. Okay, ich weiß. Was für den Inder die Heilige Kuh ist, das ist für viele Deutsche die Urlaubsreise. Aber was, wenn mal nichts mehr geht? Oder fliegt? Ich persönlich kann ja ganz gut in der Tiefenentspannung chillen. Und wenn mich mal die Abenteuerlust packt, gehe ich auf  Phantasiereise. Kann gern auch etwas größer sein. Derzeit reise ich mit meinem neuen Roman oft in die Provence vor etwa zweitausend Jahren. Ja, da war mächtig viel los in Gallien, und ich fühle mich gleich viel jünger.

Drittens gebe ich dir den Super-Dooper-Spartipp einer befreundeten Versicherungsmaklerin weiter: Warum nicht mal die KfZ-Versicherung wechseln? Vanessa hat meinen Vertrag geprüft, den Umzug veranlasst, und jetzt zahle ich nur noch die Hälfte. Sie ist seit fast zwanzig Jahren im Geschäft, gibt die Rabatte der Versicherungen an ihre Kunden weiter und kann dich zu den verschiedensten Versicherungen beraten und das Sparen lehren. Schau doch mal auf ihre Webseite.

Nach all der Sparerei gönnen wir uns am Sonntag aber mal den vollen Luxus. Dann heben wir die im Frühjahr gesparte Stunde wieder von unserem Jahreszeit-Konto ab und feiern eine Pyjama-Party.

Viel Spaß!

Selbstverantwortung

Foto auf blog beach-1824855_1920Zeit, wieder mehr in die Eigenverantwortung zu gehen, wenn es um die körperliche und seelische Gesundheit geht. Ich hoffe, du hast diesbezüglich etwas Sinnvolles und Schönes für dich gefunden.

Ich persönlich finde Entspannung sehr wichtig und habe darum eine kostenlose Entspannungsübung für dich aufgenommen.

Enjoy!

 

Das C-Mon

Jeder kennt das Corona-Monster, auch C-Mon genannt. Doch die Viruswenigsten haben es wirklich erkannt. Darum konnte es im Geheimen und Verborgenen groß und mächtig werden und vielen das Schlottern und Zähneknirschen lehren. Dabei besteht es vor allem aus heißer Luft. Ein paar Erkenntnis-Piekser, und es pufft in sich zusammen zu einem kleinen, grauen Häufchen Nichts.

Die wollen wir ihm nun verpassen.

 

Das C-Mon lebt auf den niedrigen astralen Ebenen und verfügt derzeit über ein großes Reservoir an Lebensenergie. Einen physischen Körper – wie Steine oder Pflanzen, Tiere oder Menschen – hat es nicht. Man kann es also nicht sehen oder anfassen. Es hat auch keinen Zugang zur spirituellen Ebene, wo Menschen bedingungslose Liebe erfahren können; reine, ursachlose Freude oder den Frieden, der alles Begreifen übersteigt. Vielmehr ist es rein psychisch – ein Konglomerat aus bewussten oder unbewussten Gedanken und Gefühlen, emotionalen Reaktionen, Traumata, Mustern und Glaubenssätzen.

Fast die gesamte Menschheit mästet es, lädt es auf mit Lebensenergie und emotionalen Reaktionen. Vor allem Angst. Das Vorzeichen ist egal. Du kannst Angst haben, an C zu erkranken oder – selbst wenn du gesund bist – andere krank zu machen. Du darfst Angst vor dem I-stoff haben oder dass er nicht schnell genug kommt. Angst vor Bankrott oder Arbeitslosigkeit, vor Diktatur oder Regelbrechern, vor Bußgeldern oder einem Wirtschaftscrash … Hauptsache, du hast Angst.

Gern frisst das C-Mon auch Ärger. Und auch hier ist es völlig egal, worüber sich die Menschen ärgern. Ob über das C oder die Maßnahmen, über Rebellen oder Regierungstreue. Ärgern darfst du dich über den Maskenzwang, die Hilfssheriffs in den Supermärken oder über die Ignoranten, die gern atmen möchten, über die Regierenden, Big Pharma, Big Tech, Big Amazon … ganz egal.

 

Hauptsache, du ärgerst dich oder hast Angst.

 

Während eine große Mehrheit das C-Mon füttert, wird es nur von ein paar wenigen gemolken. Eifrig pressen sie Geld aus seinen Zitzen, Macht und Einfluss.

Und wer macht das? Wer profitiert von der Krise? Etwa die kranken Alten, die so blindwütig geschützt werden? Oder die Kinder, die Armen, die Schwachen?

Wer profitiert, wird immer offenbarer und soll hier nicht weiter erörtert werden. Das würde nur wieder emotionale Reaktionen heraufbeschwören und das C-Mon mästen. Und wer will das schon?

Doch wer kann es lassen?

Manche versuchen es, indem sie ihre emotionalen Reaktionen unterdrücken. Leider funktioniert das nur temporär. Über kurz oder lang kommen sie wieder hoch und nehmen sich die Aufmerksamkeit, die sie brauchen.

Besser, wir geben sie ihnen gleich. Lassen die Emotionen da sein, nehmen sie einfach nur wahr in einem inneren, weiten Raum bewusster Freundlichkeit. Das nennt sich Achtsamkeit, die in Gelassenheit mündet.

 

Achtsamkeit führt zu Gelassenheit …

 

In diesem Zustand lässt sich der Geist weiter klären, zum Beispiel durch folgende Fragen:

Wie wirkt dieser oder jener Gedanke auf meinen Geist?

Was möchte ich stattdessen denken?

Was ist mir wirklich wichtig?

Wer ist mir wichtig?

 

… und zu bewussten, liebevollen Entscheidungen

 

Ist der Geist hinreichend klar und ruhig, können bewusste Entscheidungen gefällt werden. Zum Beispiel die, sich sachlich und umfassend zu informieren – über Gesundheit und was sie wirklich stärkt; einzustehen für die Menschen, für dessen Wohlergehen man verantwortlich ist; friedlich und im Geist der Liebe zu demonstrieren; einer Partei beizutreten; eine Vision für ein lebenswertes Leben zu entwickeln und gemeinsam mit Gleichgesinnten zu gestalten.

 

Es gibt so viel zu tun. Packen wir es an!

(Erschienen im Rubikon-Magazin)

On- und offline gehen

U-Bahn-SängerinFür soziale Wesen wie uns Menschen können die sozialen Medien ein Segen sein. Manchmal wenden sie auch das ganze Leben eines Menschen zum Guten. Zum Beispiel das der 52jährigen Emily Zamourka aus Los Angeles. Sie war obdachlos geworden, nachdem ein Dieb ihr ihre Violine gestohlen hatte. Doch die Musik ist ihr Leben. Und so fing sie an zu singen. In der U-Bahn. Wegen der tollen Akustik dort. Ein Polizist filmte sie und stellte das Video ins Netz, wo es sich in Windeseile verbreitete. Viele Menschen nahmen Anteil an ihrem Schicksal. Und nun sind ihre Chancen auf eine neue Violine und ein Dach über den Kopf gestiegen. Siehe auf youtube.

Doch zu viel der guten sozialen Medien kann ungut sein. Studien weisen darauf hin, dass Vielnutzer häufiger unter Unzufriedenheit und Depressionen leiden. Darum wurde der 12. Oktober zum Tag Nichtnutzung erklärt.

Einatmen, ausatmen

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War das nicht ein bewegender Moment, als britische Taucher die zwölf thailändischen Jungen in der Höhle entdeckten? (Siehe hier.) Sie saßen ganz ruhig da und warteten. Keiner weinte. Keiner schrie. Keiner drehte durch oder schien schwer traumatisiert. Und das nach zehn Tagen in der Dunkelheit, der Ungewissheit, der lebensbedrohlichen Situation.

Erklären konnte ich mir das, als ich las, dass ihr Trainer Ekapol Chanthawong mehreren Nachrichtenquellen zufolge mit den Jungen meditiert hat, damit sie ruhig blieben und keine Energie verschwendeten. Er selbst war zehn Jahre lang buddhistischer Mönch und meditierte regelmäßig weiter, nachdem er das Kloster verlassen hatte, um sich um seine kranke Großmutter zu kümmern.

Dass „einatmen, ausatmen“ die Gelassenheit fördert, demonstrieren auf lustige Weise auch Elmo und Bjarne Mädel in der Sesamstraße, siehe hier.