Nabelschau oder Selbsterkenntnis?

Manchmal mag das Streben nach Selbsterkenntnis ja in eine egomane Nabelschau ausarten. Und wer will das schon? So ein Nabel ist doch ziemlich klein … und auf Dauer auch sehr langweilig …

Dennoch halte ich Selbsterkenntnis für ungeheuer wertvoll. Sie kann helfen, besser mit sich und anderen umzugehen. Und sie weist den Weg zum Wahren Selbst mit seinen göttlichen Qualitäten wie Liebe, Weisheit und Frieden.

Auch Yoga kann dazu beitragen.

Bei den Körperübungen können wir uns erlauben, genauer hinzuspüren und uns zu fragen: Wie fühlt sich das an? Tut mir das gut? Kann ich besser mit dem Ein- oder dem Ausatmen Kraft aufbringen? Was hilft mir, tiefer zu entspannen? Welche Nachwirkungen entfalten die Übungen?

Auch der Geist hat so seine Vorlieben. Zum Beispiel für bestimmte Sinne: für das Sehen oder Visualisieren von Licht, Blumen oder schönen Dingen; für das Lauschen von Musik oder Naturgeräuschen oder für das Spüren von angenehmen Empfindungen und für die Weite und Offenheit des Erfahrungsraumes.

Das lässt sich in der yogischen Tiefenentspannung gut erforschen und hilft, im Leben und in der Meditation eine glücklichere Wahl zu treffen.

Wahlfreiheit gönnen wir uns auch mit dem Sankalpa – einem Samen, den wir in der Tiefenentspannung ins Unterbewusstsein pflanzen als Affirmation oder Leitsatz, Gebets- oder Gedichtzeile. Oder als ein Wort, ein Ideal, das zu verwirklichen sich lohnt. Zu unserem Wohl und zum Wohl von anderen.

Noch tiefer gehen wir in der Meditation, um unser Wahres Selbst zu erkennen und Seine göttlichen Qualitäten im Alltag zum Ausdruck bringen zu können.

Grundlos vergnügt

Wenn die äußeren Umstände wenig vergnüglich sind und mehr und mehr auf die Psyche abfärben, wird es Zeit zu lernen, wie man sich selbst beruhigt und rosiger stimmt.

Zum Beispiel durch Entspannung und Meditation.

Hierzu biete ich nun ein entsprechendes Seminar an und einen Praxis-Nachmittag. Weitere Infos findest du hier.

Echtes Essen essen

Ende letzten Jahres beobachtete ich eine Drogerie-Angestellte, die bergeweise Müsli-Packungen in die Regale räumte.

„Anfang des Jahres gehen die weg wie nix“, meinte sie.

Klar, denn „gesünder essen“ gehört nun mal zu den Klassikern bei den Neujahrsvorsätzen.

Allerdings stellt sich die Frage: Sind diese kunterbunten, abgepackten Zerealien tatsächlich gesund?

Das bezweifle ich nun schon seit Jahren, weshalb ich mich ketogen oder Low Carb ernähre, und es geht mir richtig gut damit.

Hunderten von seriösen, wissenschaftlichen Studien zufolge kann diese Ernährungsweise hilfreich sein bei Schmerzen und Entzündungen, Erschöpfung und Brain Fog, Heißhunger, Diabetes und dem metabolischem Syndrom, das eine ganze Reihe von chronischen Erkrankungen begünstigt.

Dies wurde nun endlich auch vom amerikanischen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr. beherzigt, und er hat die sattsam bekannte Ernährungspyramide auf den Kopf gestellt. Darin siehst du, dass Zerealien – insbesondere die hoch verarbeiteten – nur äußerst sparsam konsumiert werden sollten, während andere Lebensmittel, vor denen oft gewarnt wurde, nun ganz weit oben stehen.

Die Maxime, unter die Kennedy seine Vorschläge gestellt hat, lautet: Esst richtiges Essen. (Siehe www.realfood.gov.) Da besteht die Zutatenliste aus nur einem Wort, zum Beispiel Ei. Oder Brokkoli, Olivenöl, Sardinen und so weiter. Im Interesse des Tierwohls und eines gesunden Fettsäure-Profils empfehlen sich bei tierischen Lebensmitteln solche von natürlich lebenden Tieren wie Wild, freilaufenden Hennen oder Kühen und Rindern, die Gras und Heu zu fressen bekommen.

Zur Verarbeitung muss oft die Bequemlichkeit überwunden werden und die Sucht nach schnell ins Blut schießenden Kohlenhydraten.

Doch es lohnt sich.

Guten Appetit!

Im Licht der Ewigkeit

Wieder ging ein Jahr zu Ende, und ein neues hat begonnen. Ein Jahr, in dem ich dir von Herzen Glück und Segen wünsche.

Sehr viel stiller kommen persönliche Neuanfänge daher, obwohl sie oft intensiver erlebt werden. Neue Anfänge, nachdem eine Lebensphase zu Ende gegangen ist, zum Beispiel durch einen Umzug oder eine einschneidende Veränderung in Familie oder Beruf.

Noch umwälzender wirken oft neue Weltbilder, die durch eindrückliche Erfahrungen angenommen werden und das ganze Leben umkrempeln können.

So erging es zum Beispiel Professor Dr. Oliver Lazar, der sein materialistisches Weltbild aufgeben musste nach einem intensiven Kontakt mit einer so genannten „Verstorbenen“. Danach begann er in diesem vom Wissenschaftsbetrieb verpönten Bereich zu forschen und schrieb das Buch „Jenseits von Materie“.

Oder nehmen wir den Harvard-Professor Dr. Eben Alexander, der als Neurochirurg fest davon überzeugt war, dass das Gehirn den Geist erzeugt. Bis sein Gehirn infolge einer Hirnhautentzündung sieben Tage lang komplett offline war. Dennoch machte er in dieser Zeit die klarsten und eindrücklichsten Erfahrungen seines Lebens, die er in „Blick in die Ewigkeit“ beschreibt.

Empfohlen sei hier auch Werner Huemers Webseite thanatos.tv mit vielen Dokumentationen und Interviews von Forschern und Menschen mit Nah- und Nachtod-Erfahrungen.

Diese und andere Berichte aber auch eigene Erfahrungen brachten mich zu
der Überzeugung, dass der Geist den körperlichen Tod überlebt. Darum halte ich es für wichtig, ihn in einen guten Zustand zu bringen:

  • ihn zu weiten durch Wissen, Erkenntnis und Weisheit;
  • ihn freundlicher zu stimmen durch die Kultivierung von Liebe, Freude und Mitgefühl und
  • ihn mit der spirituellen Ebene zu verbinden durch Gebet und Meditation.

Wertvoll ist das auf jeden Fall. Nicht nur nach dem physischen Tod, sondern schon jetzt und immer.

Die Welt wird bunt

Den Weißen Sonntag gibt es ja schon lange. Dann kam der Black Friday dazu. Und mit dem Red Wednesday wird es bunt.
Dieser rote Mittwoch fällt 2025 auf den 19. November.

Darum werden heute weltweit Kirchen, Klöster und öffentliche Gebäude von innen nach außen blutrot angestrahlt. Damit gedenkt das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ der unterdrückten, verfolgten und bedrohten Christen in aller Welt.

Was viele nicht wissen: Weltweit gehören Christen zu der am häufigsten und blutigsten verfolgten Glaubensgemeinschaft. Und das nimmt zu. Vor allem in islamischen und kommunistischen Ländern.

Aber auch hierzulande.

Immer mehr Brandstiftungen und Vandalismus in Kirchen, immer mehr Drohungen gegen Weihnachtsmärkte, immer mehr persönliche Angriffe.
So lassen jugendliche Ministranten sich nur ungern fotografieren aus Angst vor Spott und Häme. In bestimmten Schulen werden christliche Kinder genötigt zu konvertieren. Und in manchen Vierteln werden Menschen zusammengeschlagen, wenn sie ein Kreuz tragen.

Diese Feindseligkeit gegen Andersdenkende hat leider sehr zugenommen in diesem Land. Und es trifft nicht nur Christen. Oft reicht es, wenn jemand eine missliebige Meinung vertritt, zum Beispiel über Corona, Klima oder Russland.

Warum Andersdenkenden nicht einfach mal zuhören? Versuchen zu verstehen. Das erweitert den Horizont und macht das Leben bunter.

Und es trägt bei zu einer friedlicheren Welt.

Heilsamer Umgang mit der Zeit

E. T., der als Eckhart Tolle auf die Erde kam und auf einer Parkbank zum Weisheitslehrer reifte, hat viel Weises von sich gegeben.

Beim Hier und Jetzt aber hat er m. E. maßlos übertrieben.

Selbstverständlich trägt es nicht zum Lebensglück bei, ständig Plan A, Plan B und Plan C zu ersinnen für Katastrophen, die dann doch nie eintreten. Oder unglückliche Erfahrungen ständig wieder zu käuen und sich dabei immer tiefer in seine Übellaunigkeit zu vergraben.

Darum halte auch ich es für wertvoll, immer wieder in die Präsenz zu kommen. Zum Beispiel in Meditation und Gebet, in der Natur oder im Beisammensein mit anderen Menschen.

Aber immerzu?

Und dabei zum Kohlkopf mutieren …

Selbst Tiere verankern sich doch in Zeit und Raum. Das heißt, sie verarbeiten Vergangenes; darum sind sie lernfähig. Und sie sorgen vor für die Zukunft: Eichhörnchen sammeln schon im Herbst ihren Wintervorrat. Vögel bauen ihre Nester, bevor sie ihre Eier gelegt haben. Und sie fliegen in den warmen Süden, ehe es kalt geworden ist.

Wir Menschen aber sollen ausschließlich im Hier und Jetzt leben, also unsere Weihnachtsgeschenke erst am 25. 12. kaufen. Keine verbindlichen Absprachen treffen. Keine schönen Erinnerungen pflegen.

Und musizieren könnten wir dann auch nicht mehr, denn im Jetzt gibt es nur einzelne Töne, die kein Lied ergeben würden, wenn sie nicht verbunden wären mit vergangenen und zukünftigen Tönen.

Die aber – so E. T. in seinem Buch „Jetzt!“ – sind nicht real, sind nur eine geistige Vorstellung, ein Hirnpups, der möglichst schnell und gründlich losgelassen werden sollte.

Da bin ich anderer Ansicht.

Die Vergangenheit ist real, denn sie hat meine jetzigen Lebensumstände geschaffen. Und die verflüchtigen sich nicht einfach, wenn ich die entsprechenden geistigen Vorstellungen loslasse. Auch die Zukunft ist real und sendet ihre Vorboten aus, obwohl nicht alles, was darin vorgeformt ist, auch geschehen muss. Dennoch möchte ich mich, bitte schön, schon jetzt auf eine künftige schöne Erfahrung freuen dürfen.

Wie aber auf heilsame Weise mit der Zeit umgehen? Reichen da die rein menschlichen Kräfte aus Verstand und Emotion?

Warum sich nicht von Gott und den himmlischen Kräften helfen lassen? Diese inspirieren zu Plänen, die mehr Liebe, Freude und Erkenntnis in die Welt bringen. Sie geben die Kraft zur Umsetzung. Und wenn nichts (mehr) getan werden kann, helfen sie, loszulassen und sich zu öffnen für neue, noch schönere Pläne.

Mit göttlicher Hilfe müssen wir die Vergangenheit auch nicht verdrängen, verleugnen oder für nicht-existent erklären. Vielmehr finden wir die Kraft, Leidvolles zu ertragen und die damit verbundenen Gefühle – Ärger und Traurigkeit, Ohnmacht oder Verzweiflung – zu durchleben, um sie schließlich in Gottes Hände zu legen und zu vergeben. Anderen und auch uns selbst, wenn wir einen Fehler bereuen und unser Möglichstes getan haben, ihn wieder gut zu machen.

Und dann weiter leben.

Weiser und liebevoller.

Jetzt!

Gemach, gemach

Morgen ist ja Blitzer-Marathon in NRW. Da empfiehlt es sich, mal einen Gang runter zu schalten.

Das mache ich gern auch mal am Akkordeon und lausche ganz verzaubert den Klängen, statt mir mit viel Leistungsdruck und -frust immer mehr Fingerakrobatik abzuverlangen.

Angeregt zu einer solchen Spielweise hat mich Matthias Matzke durch seine Lernplattform accordio. Dort habe ich in wenigen Monaten mehr gelernt als in vielen Jahren zuvor. Nicht nur in puncto Klang- und Musikgenuss, sondern auch in Musiktheorie, Spieltechnik und -freude.

Gerade hat er einen neuen Selbstlern-Kurs für erwachsene Anfänger konzipiert. Wenn du also schon immer mal Akkordeon spielen lernen wolltest – oder jemanden kennst, der jemanden kennt – dann kann ich dir den wärmstens ans Herz legen.

Nicht nur, um Volks-, Wander- und Seemannslieder spielen zu lernen. Auf dem Akkordeon geht einfach alles. Inzwischen gibt es ja auch recht gute digitale Geräte, denen du schöne Streicher-, Orgel- oder Bläserklänge entlocken kannst.

Und Schlagzeug gibt’s noch obendrauf.

Mehr Meerrettich

Seit wir in den Kursen auch Engpass-Dehnübungen nach Liebscher & Bracht machen, muss ich manchmal an einen meiner Ex-Partner denken.

Der aß gern Meerrettich. Besonders gern den besonders scharfen.

Dabei schnitt er die wildesten Grimassen, lief rot an und rief:

„Heiß, heiß, heiß!!!“

Als würde er innerlich verbrennen.

Doch wenn ich schon aufspringen wollte, um den Feuerlöscher zu holen, winkte er immer ab:

„Aber guuut.“

So ist es auch mit dem Dehnen:

 „Au, au, au!!! – Aber guuut.“

Denn diese Übungen können sehr gezielt Schmerzzustände verhindern oder auflösen.

Wohl bekomm’s!

Frohe Osterzeit

Die Osterglocken läuten schon, und Osterhasi begießt eifrig seine Eier. Wohl in der Hoffnung, dass bald ein Festtagsbraten schlüpft und Ostern werden kann.

Der Name des Festes stammt vermutlich von einer heidnischen Göttin des Frühlings, den ich mit nie erlahmender Begeisterung feiere. Und jedes Jahr denke ich: Also, ich glaube, die Vögel haben noch nie so süß gesungen. War das Gras jemals so phantastisch grün? Und die Magnolien … Was für eine Pracht! Die habe ich so ja noch nie gesehen!

Doch wir feiern ja nicht nur die Wiederbelebung der Natur, sondern auch die von Jesus Christus, und ich denke gern an seine heilsamen Taten, seine tiefgründigen Lehren und seine hohe Ethik. So habe ich in letzter Zeit eine ganze Reihe von neuen Artikeln zu christlichen und spirituellen Themen geschrieben, nachzulesen hier.

Enjoy!