
Ende letzten Jahres beobachtete ich eine Drogerie-Angestellte, die bergeweise Müsli-Packungen in die Regale räumte.
„Anfang des Jahres gehen die weg wie nix“, meinte sie.
Klar, denn „gesünder essen“ gehört nun mal zu den Klassikern bei den Neujahrsvorsätzen.
Allerdings stellt sich die Frage: Sind diese kunterbunten, abgepackten Zerealien tatsächlich gesund?
Das bezweifle ich nun schon seit Jahren, weshalb ich mich ketogen oder Low Carb ernähre, und es geht mir richtig gut damit.
Hunderten von seriösen, wissenschaftlichen Studien zufolge kann diese Ernährungsweise hilfreich sein bei Schmerzen und Entzündungen, Erschöpfung und Brain Fog, Heißhunger, Diabetes und dem metabolischem Syndrom, das eine ganze Reihe von chronischen Erkrankungen begünstigt.
Dies wurde nun endlich auch vom amerikanischen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr. beherzigt, und er hat die sattsam bekannte Ernährungspyramide auf den Kopf gestellt. Darin siehst du, dass Zerealien – insbesondere die hoch verarbeiteten – nur äußerst sparsam konsumiert werden sollten, während andere Lebensmittel, vor denen oft gewarnt wurde, nun ganz weit oben stehen.
Die Maxime, unter die Kennedy seine Vorschläge gestellt hat, lautet: Esst richtiges Essen. (Siehe www.realfood.gov.) Da besteht die Zutatenliste aus nur einem Wort, zum Beispiel Ei. Oder Brokkoli, Olivenöl, Sardinen und so weiter. Im Interesse des Tierwohls und eines gesunden Fettsäure-Profils empfehlen sich bei tierischen Lebensmitteln solche von natürlich lebenden Tieren wie Wild, freilaufenden Hennen oder Kühen und Rindern, die Gras und Heu zu fressen bekommen.
Zur Verarbeitung muss oft die Bequemlichkeit überwunden werden und die Sucht nach schnell ins Blut schießenden Kohlenhydraten.
Doch es lohnt sich.
Guten Appetit!